Immer wieder werde ich nach meiner Maltechnik gefragt. Am Anfang steht die Frage „Was ist mir wichtig?“ Die Menschen, das Licht, eine stimmige Reduktion und eine Geschichte! Daraus ergibt sich schon vieles. Zum malen nutze ich vor allem Graphitpulver, das ich schichtenweise auftrage. Dabei folge ich dem Licht und arbeite von Hell nach Dunkel. Meine Pinsel sind Filzblöcke, also recht grobe Werkzeuge. Der Malprozess ist ein beständiges Ringen um die stimmige Balance. Wie konkret – wie abstrakt male ich? Wie deutlich soll der Malprozess sichtbar sein? Wie viel Hell und wie viel Dunkel braucht das Motiv? Wie scharf oder unscharf will ich es darstellen? Wie stark soll der Kontrast sein? Darauf gibt es keine eindeutigen Antworten - jedes Bild fordert mich neu.
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